ADHS-Therapie für Erwachsene
Gruppenarbeit
Information
Verhaltenstraining
Selbsterfahrung
Psychotherapie
Für Frauen und Männer
mit der Diagnose ADHS und ADS
Themenzentriertes Arbeiten mit den Problemen und Stärken
der AD(H)S-Betroffenheit in der Gruppe oder einzeln
Ziele:
Fertigkeiten erlernen, um sich im Alltag zurechtzufinden
Arbeitsfähigkeit verbessern
Überwinden von Unsicherheit und sozialen Ängsten
Soziale Kompetenz erhöhen
Erlangen von Selbstakzeptanz
Sich über eigene Stärken bewusst werden
und sich diese Fähigkeiten zunutze machen
Über das Bild von ADHS und ADS
Ein Aufmerksamkeits-Defizit und Hyperaktivitätsstörung liegt bei 2,5 - 4 % der erwachsenen Personen vor. Bis zwei Drittel derjenigen, die im Kindes- und Jugendalter Probleme haben, bleiben auch im Erwachsenenleben betroffen. Dabei kann sich das Symptombild ändern. Die Hyperaktivität und die Impulsivität können sich zurückbilden. Gleichzeitig können die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung als Leistungsstörung weiterhin sichtbar bleiben. ADHS und ADS-Betroffene sind gleichzeitig oft intuitiv, kreativ und intelligent, sie sind sehr einfühlsam und hilfsbereit und begeisterungsfähig. Bei einer guten Motivation sind sie in der Lage, enorme Leistungen zu erbringen. Viele Genies und berühmte Frauen und Männer in der Geschichte hatten ADHS.
Es gibt den Träumertyp ohne die Hyperaktivität und den hyperaktiven Typ wie auch eine Mischform von beiden.
Nicht alle Erwachsene benötigen eine Behandlung. Erst wenn die Ausprägung gravierend und mit Einschränkungen im Beruf, in der Partnerschaft und in der Alltagsorganisation verbunden ist, sind entsprechende Unterstützungsmaßnahmen angezeigt. Viele leiden als Folge der ADHS und ADS an einem mangelnden Selbstwertgefühl, an Depressionen oder Zwängen.
Die ADHS und ADS ist nicht heilbar. Die Betroffenen können jedoch durch gezieltes Einüben Strategien erlernen, um besser mit den Anforderungen im Beruf und im Alltag zurecht zu kommen. Eine Kombination von einer medikamentösen Behandlung und einer Psychotherapie mit Verhaltenstraining kann sinnvoll sein.
Herausforderungen angehen und gemeinsam lernen:
Der Austausch mit anderen Betroffenen ist hilfreich und entlastend
In der sozialen Interaktion in der Gruppe Rückmeldung über Ihre Wirkung auf andere bekommen
Ermutigung und Rückhalt durch die Gruppe und die positiven Erfahrungen mit den anderen verstärken das Selbstwertgefühl
Zeitgefühl schulen
Organisation des Alltags, z. B. die gleichzeitige Bewältigung von mehreren Aufgaben, besser meistern, das „Chaos“ übersichtlicher machen
Einen moderaten Umgang mit Temperamentausbrüchen erlernen
Durch Achtsamkeitsübungen die Wahrnehmungsfähigkeit steigern